Mitten in die Zeit der napoleonischen Kriege fällt die Stiftung des Corps Bavaria. Diese turbulenten Zeiten und der Versuch der königlich-bayerischen Polizei, das Corps als demokratisch verfaßte Gemeinschaft zu verbieten, machten für die damaligen Aktiven das Bekenntnis zu ihrer Bavaria zu einem großen Wagnis.
Doch der Gedanke der Gleichberechtigung und der Freundschaft untereinander setzte sich durch und wirkte prägend. So war etwa Mittermaier, der Mitgründer des Corps, der Präsident des Vorparlaments in der Paulskirche 1848.
Seit 1851 pflegen die Münchner Bayern das Lebensbundprinzip. Damit ist gemeint, daß die Aufnahme weitere Bänder, also die Mitgliedschaft in anderen Corps, nicht möglich ist.
Auch das Verbot durch das NS-Regime konnte das Corps nicht zerstören, ein Aktivenbetrieb war von Anfang 1937 bis Mitte 1947 allerdings unmöglich.
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In den Jahren 1866/1867
malte Otto Steeger
diese allegorische Darstellung
einer Bavaria für das Corps
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